Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Velburg

Zur Geschichte einer der ältesten Wehr im Landkreis Parsberg, der FFW Velburg, sind leider nur mehr wenig Unterlagen greifbar. Lediglich in der Chronik der Stadt Velburg beziehen sich einige Eintragungen auf das Feuerlöschwesen.

Die Anfänge:

Unsere Wehr wurde im Jahre 1867 gegründet. In den Unterlagen der damaligen Versammlung wurde zum 1.Kommandanten, früher hieß es Hauptmann, Geometer-Assistent Wiesneth gewählt. Bemerkenswert ist, dass die Gründung der FFW Velburg im Jahre 1867 in eine Zeit fällt, in der Velburg Jahrzehnte hindurch von Bränden verschont geblieben war. Von 1832 - 1876, also 44 Jahre, dauerte diese glückliche Zeit. Mit dem Brand von 1876, dem am 29. August des Anwesen Andermichl (Hs.Nr.99) und die angebaute Apotheke (Hs.Nr.100) zum Opfer fielen, setzte eine nicht mehr abreißende Kette von Brandunglücken ein. Apotheker Franz Oehl vereinigte die beiden Brandplätze und ließ darauf eine Apotheke (die heutige Sparkasse) erbauen.

Bereits im Jahre 1877 bekam die Wehr ihre 1. Saug-und Druckspritze für den damaligen Betrag von DM 1.410,--.

Von den beiden Gemeindekollegien wurden damals 400 Florentiner Gulden aus Mitteln des Getreidemagazinfonds als Unterstützung bewilligt. Als erster Vorstand fungierte der Bezirksamtsassessor Wilhelm Hasselwander. Im Jahre 1877 schaffte die Stadtgemeinde aus eigenen Mitteln eine vierräderige Saug- und Druckspritze für 1410 Mark an. Auch 1878 ertönte wiederholt der Ruf "Feuer" in der Stadt - am 27. November wurden die Stadel der Anwesen Hs.Nr.94, 95, 96 und 97 in Asche gelegt.

Eine Satzung wurde im Jahr 1879 erstellt:

 

Jahre 1880 - 1889:

  • Am 8. Dezember 1883 schlugen die Flammen aus dem Kapsenturm. Vollkommen eingeäschert wurde am 30. August 1886 eine Dreschhalle auf dem Pilgram, die dem Hirschenwirt Engl und dem Brauereibesitzer Winkler in Lengenfeld gehörte.
  • Bereits am 1. August 1886 ließ die FFW Velburg im Rahmen eines "sehr gelungenen Festes" ihre erste Fahne weihen. Der Chronist erwähnt, daß bei diesem Feste elf Fahnen von auswärts, sowie noch viele Vereine "ohne eine solche" zugegen waren.

 

Jahre 1890 - 1899:

  • 1890 erhält die Wehr ihre 1. Schubleiter und 1895 einen Mannschafts- wagen. Eine weitere Verbesserung des Feuerlöschwesens gab es im Jahre 1904, als ein Pumpwerk mit Göppelbetrieb für die Wasserleitung gebaut wurde.
  • Im Jahr 1897 erhielt die Stadt von der München-Aachener-Feuerversicherungsgesellschaft eine zweiräderige Druckspritze mit 21,5 m langen Schläuchen im Werte von 370 Mark geschenkt.
  • Immer wieder mußte die junge Wehr ihr Können beweisen, so am 10.6.1898, 11.12.1898, 25.5.1891, 24.6.1891, 28.7.1891 und am 9.8.1891. Nach Aussage des Chronisten waren die Brände von ruchloser Hand gelegt. Fast nie konnte der Brandstifter festgestellt werden. Der Chronist hebt aber zugleich den guten Ausbildungsstand, die Schnelligkeit und die Einsatzbereitschaft der Velburger Wehr hervor.

 

Jahre 1900 - 1919:

  • Die FFW Velburg schaffte im Jahre 1905 eine 2. Saug- und Druckspritze an und 1911 eine 2. mechanische Leiter, die auch unseren jungen Wehrmännern noch heute in guter Erinnerung ist.
    Bild 4 + 5 Leiter
  • Im Jahr 1915: Großbrand am Stadtplatz Anwesen Hierl und Fremmer Michael.
  • Bis zum 50jährigen Fest im August 1919, mußte die Wehr 14 mal zu Bränden ausrücken, so ist es aus der Festrede des Kommandanten Hans Lang zu entnehmen, um des Nächsten Hab und Gut zu retten. Auch auswärts mussten Sie ausrücken, besonders der Brand in Oberbuchfeld ist angesprochen, wo die Wehr eine schriftliche Anerkennung vom Bezirksamt Neumarkt bekam. Auch in der Zeit hat die Stadtvertretung ihr großes Entgegenkommen gezeigt, besonders durch namhafte Zuschüsse.

 

Jahre 1920 - 1939:

  • Im Jahre 1926 begonnenen Protokollbuch ist ersichtlich, daß der damalige Mitgliederstand 200 war, was für einen Ort wie Velburg schon bemerkenswert ist.
  • Bei der Generalversammlung am 27.1.1926 einstimmig beschlossene Gründung einer Sterbekasse. Bei dem Ableben eines Mitgliedes hatte jeder Feuerwehrmann 50 Pfennig zu entrichten.
  • Als besonderes Ereignis ist in den folgenden Jahren das große Feuerwehrfest anlässlich des 60-jährigen Bestehens 1928 hervorzuheben. Ein Jahr später trat die Stadt Velburg einem Zweckverband bei, der sich die Anschaffung einer Motorspritze für den Landkreis zum Ziele gesetzt hatte.

 

Jahre 1940 - 1944:

  • Ab 1940 wurde die HJ-Feuerwehr in Velburg aufgestellt und ab 1944 die Frauenabteilung.
  • Während der Zeit Knoll 1943 brannten mehrere Scheunen in der Unteren Gasse, Mally, Graf, Fremmer, völlig nieder.

 

Jahre 1945 - 1949:

  • Beim Einmarsch der Amerikaner 1945  mussten alle Uniformen und Gerätschaften, sogar die Vereinsfahne bei der Besatzungsmacht abgeliefert werden. Es wurde alles vernichtet.
  • Das Jahr 1945 brachte auch für die FFW Velburg eine sehr schwere Zeit.  Beim Einmarsch der amerikanischen Truppen mußten sämtliche Ausrüstungsgegenstände, wie Uniformen, Gurten und Stahlhelme abgeliefert werden.
  • Weiterhin erhielt die Velburger Wehr in diesem Jahr ihr erstes Tanklöschfahrzeug Marke Mercedes vom ehemaligen Luftschutz, dieses wurde umgebaut und tat bis 1958 ihren Dienst.

  • Im August 1947 herrschte ein Großbrand im Anwesen Gloßner (Andermichl).

 

Jahre 1950 - 1959:

  • Im August 1953 war Großbrand bei Vinzenz Hofmann.

  • Mehrere Brände fanden zwischen 1954 und 1956 in Lengenfeld statt, bei denen unsere Wehr schwer eingesetzt war.
  • Im Jahr 1959 wurde der erste VW-Kombi mit TS 8 angeschafft. Die Vereinskasse gab hierzu einen Zuschuß von 3500,-- DM.

 

Jahre 1960 - 1969:

  • Unter Kommandant Gürteier, legten von der Wehr im Sommer 1963 Leistungsgruppen ihre Prüfungen ab. Schiedsrichter war damals Stadtbrandinspektor Busch aus Amberg.
  • Im Jahr 1964 herrschte ein Großbrand in Reichertswinn, Anwesen Koller Eduard und bei Funk Artur in Velburg.
  • Auf Initiative von Gürteler und Kreisbrandmeister Wieser, wurde die FFW wieder als Stützpunktwehr vom Landkreis Parsberg 1965 anerkannt. Und im gleichen Jahre wurde auch das neue Tanklösch-Fahrzeug TLF 16 eingeweiht.

  • Im Jahr 1966 waren zwei Großbrände aus Günching zu melden.
  • Erneut zwei Brände in Günching waren auch im Jahr 1969 zu verzeichnen.

 

Jahre 1970 - 1979:

  • Im Jahr 1972: Großbrand in Freudenricht.
  • 1975 wurde das Lösch-Fahrzeug LF 8 mit 4 Atemschutzgeräten angekauft.
  • Den größten Einsatz 1976 am Müllplatz bei Altenveldorf, es wurden 1300 m Schläuche verlegt und mit allen 3 Pumpen 24 Stunden Wasser gefördert.
  • Es legte im Jahr 1978 eine Gruppe als 1. im Landkreis Neumarkt das Leistungsabzeichen Gold-Rot ab.
    Im  Jahre 1980 wurde auch das "Feuerhäusl-Fest" eingeführt, welches bis heute fortgeführt wird.

 

Jahre 1980 - 1984:

  • Im Juni 1980 bekam die Wehr von der Sparkasse Neumarkt eine Rettungsschere.
  • Das dazugehörige Mehrzweckfahrzeug wurde im Januar 1981 ausgeliefert und am 08. März eingeweiht und übergeben.
  • Das Jahr 1982 war ein Jahr mit vielen Einsätzen: Großer Unfall auf der BAB, zwei umgestürzte LKW, beladen mit Sojamehl. Wohnhausbrand in Klapfenberg. Am 22. Okt. Wohnhausbrand im Schweizerhaus in Velburg, vier eingesetzte Feuerwehren: Velburg, Parsberg, Seubersdorf, Drehleiter DLK 30 aus Neumarkt. Am 21. Nov. Brand einer Stallung in  Klapfenberg, 72 tote Rinder.
  • Das 115-jährige Jubiläum am 15. Mai 1982 war einer der Höhepunkte in diesem Jahr. Mit unseren Feuerwehrkameraden aus Grein in Oberösterreich und allen Feuerwehren aus dem Gemeindebereich wurde dieses Fest durch einen Zapfenstreich am Stadtplatz mit der Stadtkapelle Velburg begonnen und es endete mit einem Ehrenabend im Pfarrsaal. 
  • Die Wehr wurde mit einem neuen Rauchabzugsgerät ausgerüstet. Die Sparkasse Velburg übergab zwei Handfunkgeräte FuG 10.

 

Jahre 1985 - 1989:

  • 30. Januar 1985: Größter und längster Autobahneinsatz mit 25 Mann von 7°° - 14°° Uhr, Massenkarambolage, umgestürzter LKW mit Ladung von Waschpulver.
  • Weiterhin im Jahr 1985: Wohnhausbrand am Haag bei Hollerstetten, Scheunen- u. Stallungsbrand in Nattershofen,
  • Brand im Wohnhaus Spitalgebäude im Jahr 1986.
  • Weiter im Jahr 1986: Eine Jugendgruppe bei der Oberpfalzausscheidung in Stamsried bei Roding.
  • Zwei Leitern- u. Fahrzeugvorführungen der Fa. Metz u. Magirus fanden 1986 statt.
  • Feuerwehrfest in Oberweiling, FFW Velburg war Patenverein vom 24. bis 27. Juni 1988.
  • 1989 stand der Standort des neuen Feuerwehrhauses fest. So konnte im Herbst mit dem Bau begonnen werden und 1992 eingeweiht werden.
  • 1989 fand in Velburg auch der Florianstag statt.
  • Vom 25. auf 26. Mai 1989 brannte es 4-mal in Velburg (Feuerteufel).

 

Jahr 1990:

  • Ankauf eines neuen Tanklösch-Fahrzeuges von der Fa. Magirus. Richtfest des neuen Gerätehauses.
  • Größtes Ereignis 1990 in Velburg - der Florianstag am 6. Mai 1500 Feuerwehrmänner aus dem ganzen Landkreis in Velburg.
  • FFW Grein aus Österreich besuchte uns mit 42 Personen.

 

Jahr 1991:

  • Fertigstellung des neuen Gerätehauses in Velburg. Am 14. u. 15. Sept.große Einweihung, es wurden staatl. u. Vereinsehrungen durchgeführt, insgesamt 180 Wehrmänner.
  • Am 14. Mai wurde der neue TLF 16 ausgeliefert und bei der Fa. Magirus in Weisweil abgeholt.
  • Am 3. Mai wurde die offizielle Patenschaft mit der Freiw. Feuerwehr
  • Grein in Oberösterreich eingegangen. 60 Personen von der Wehr waren in Grein bei den Feierlichkeiten dabei.
  • Die Velburger Wehr war Patenverein bei der FFW Ronsolden zum 100-jährigen Gründungsfest, mit großen Patenbitten und allen Festlichkeiten.

 

Jahr 1992:

  • In diesem Jahr waren es 30 Einsätze.
  • Beim 100. jährigen Feuerwehrfest in Oberwiesenacker vom 12.-14. Juni waren wir der Patenverein.
    Foto 26a
  • Im Januar suchten sich die Festdamen in Schierling ihr Festkleid aus, sie einigten sich auf ein Dirndlkleid. Auch wurde eine Fahne im Wert von 12.500 DM mit Fahnenbändern bestellt. Der Festplatz zwischen Feuerwehrhaus und Bogner Hans wurde festgelegt. Zum Ausschank kam das gute Winkler Bier und als Fahnenmutter und Fahnenbraut stellten sich Monika Lang und die Petra Gloßner zur Verfügung.
  • Der Höhepunkt war das 125. jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe vom 10. – 13.07.1992 mit 112 Vereinen beim Festzug mit dem Patenverein Oberwiesenacker und der Partnerwehr aus Grein. Zum Abschluss kam am Montag noch Fr. Hohlmeier zu einem politischen Abend nach Velburg.

 

Jahr 1993:

  • In diesem Jahr waren es 18 Einsätze.
  • Am 19. September war die Segnung der neuen Rettungsschere und Rettungsspreizer mit Ölpumpe, diese wurden im TLF 16/25 untergebracht, zugleich wurde auch der neue Tandemachsanhänger für Ölbindemittel und andere diverse Sachen in Betrieb genommen.

 

Jahr 1994:

  • In diesem Jahr waren es 33 Einsätze.
  • Brand der Grünfuttertrocknungsanlage und ein schweres Busunglück auf der BAB A 3 Parsberg Richtung Regensburg. Hier ist ein Doppeldeckerbus in ein Langholzfuhrwerk gefahren. Die Bilanz des damaligen Unfalls sechs Tote und 15 verletzte Personen.
    Foto 27
  • Am 29. Januar fuhren wir nach Münster in Westfalen, um eine gebrauchte Drehleiter anzuschauen. Die gebrauchte Magirusdrehleiter DLK 23/12 war in einem guten Zustand. Wir bezahlten die Leiter an Ort und Stelle und nahmen sie sofort mit nach Velburg. Die Fahrt dauerte ca. 9 ½ Std. Dieser Tag war für die Feuerwehr Velburg ein großer Tag und wird in die Vereinsgeschichte eingehen. Ebenso haben wir  drei Hubzylinder zur Befreiung von verletzten Personen mit Hilfe der Stadt Velburg angeschafft.

 

Jahr 1995:

  • In diesem Jahr waren es 38 Einsätze.
  • Am 20. Mai wurde 20 Jahre Partnerschaft mit der FFW Grein gebührend mit einem Ehrenabend gefeiert, es wurden Hr. Oskar Kramer und Karl Hohn mit der Internationalen Feuerwehrmedaille, sowie 15 Kameraden mit der Vereinsmedaille ausgezeichnet.

 

 Jahr 1996:

  • In diesem Jahr waren es 27 Einsätze.
  • Vom 24. - 25. August wurde mit 72 Velburger Feuerwehrmännern in Grein/Oberösterreich das 125. jährige Gründungsfest der FFW Grein würdig gefeiert. Als Geschenk erhielten wir eine Standarte mit dem Stadtwappen von Grein.

 

Jahr 1997:

  • In diesem Jahr waren es 30 Einsätze.
  • Ein Ultraleichtflieger stürzte bei Günching ab, der schwerverletzte Pilot wurde vom Notarzt des Rettungshubschraubers vor Ort notoperiert. Frisch ausgebildete Sanitäter der Velburger Feuerwehr mussten bei der Operation mithelfen. Brand des Neuhauses in Velburg. Nur durch das beherzte Eingreifen von 6 Feuerwehren konnte schlimmeres an den Nachbargebäuden verhindert werden.

 

Jahr 1998:

  • Wurden wir zu 15 THL und 5 Brandeinsätzen alarmiert.

 

Jahr 1999:

  • In diesem Jahr waren es 36 Einsätze.
  • Am 12.06.1999 wurde eine lange Schlauchstrecke von Hohenfels über Traidendorf nach Amberg verlegt. Die Schlauchstrecke hatte eine Länge von 46 km. Ebenfalls wurden am 21.09.1999 im Gasthaus zur Post 1350 Unterschriften gegen das Hubschraubernachtverbot an der Uni Regensburg mit KBR Günther Gruber an die Initiatorin Julia von Seiche-Nordenheim überreicht. Am Silvester mussten wir wegen des Millenniumsfestes mit 16 Männer im Feuerwehrhaus Wache schieben, um bei einen eventuellen Stromausfall an Millenium mit Notstromaggregaten den Funkverkehr weiter sicherstellen zu können.

 

Jahr 2000:

  • In diesem Jahr waren es 42 Einsätze.
  • Hervorzuheben ist im Jahre 2000 der Brand des im Rohbau befindlichen Jugendhauses am Habsberg. Angekauft wurden ein Verkehrssicherungsanhänger, ein Rollgliss, ein Drucklüfter.

 

Jahr 2001:

  • In diesem Jahr waren es 49 Einsätze.
  • Wegen eines Bombenalarms in einer Wohnsiedlung hatten wir Bereitschaft im Feuerwehrhaus. Bei der Gewerbeschau stand der Abrollcontainer der Bayerischen Versicherungskammer und Landesfeuerwehrverband am Feuerwehrhaus. Ehrung verdienter Firmen im Rathaus mit Landrat Löhner und KBR Gruber. Sieben Firmenvertreter waren anwesend.
  • Am 26.04.2011 bestellten wir das neue LF 16/12 von der Fa. Metz mit einem MAN Fahrgestell.
  • Gefeiert wurde vom 19.-20. 05.2001 in Grein, 130 Jahre Feuerwehr Velburg, 10 Jahre Partnerschaft mit der FFW Grein und die Einweihung Ihres Feuerwehrhauses in Grein.

 

Jahr 2002:

  • In diesem Jahr waren es 44 Einsätze.
  • Unter den vielen Einsätzen war auch ein Ammoniakgasaustritt in Lengenfeld, hier musste mit einem Vollschutzanzug gearbeitet werden.  
  • Am 11.06.2002 wurden das neue LF 16/12 in Luckenwalde abgeholt.

 

Jahr 2003:

  • In diesem Jahr waren es 57 Einsätze.
  • Unter den schwerwiegenden Einsätzen war erneut ein Kleinflugzeugabsturz bei Günching.
  • Unsere alte Fahne wurde in der Regens-Wagner Stiftung in Michelfeld restauriert.

 

Jahr 2004:

  • In diesem Jahr waren es 74 Einsätze.  Ab jetzt werden Absperrmaßnahmen zu den Einsätzen dazugezählt.
  • Beim 50. jährigen Jubiläum der Wispeckschützen haben wir beim Schießen mit drei Mannschaften teilgenommen.

 

Jahr 2005:

  • In diesem Jahr waren es 60 Einsätze.
  • Es wurde auch an Objekten mit Photovoltaik auf den Dächern geübt.
  • Der Vereinsausflug führte zur Feier der 30 jährigen Patenschaft nach Grein, wo unter anderem die Greiner in den Brauch des „Maibaumstehlens“ eingewiesen wurden.

 

Jahr 2006:

  • In diesem Jahr waren es 41 Einsätze.
  • Ankauf eines neuen Mehrzweckfahrzeuges Ford-Transit.

 

Jahr 2007:

  • In diesem Jahr waren es 55 Einsätze.
  • Am 09.06.2007 wurde die Drehleiter mit Metzaufbau von bei der Fa. Thoma in Herbolzheim abgeholt als Ersatzbeschaffung für unsere alte Magirus-Drehleiter. Die Feuertaufe hatte die Drehleiter beim Brand einer Stallung in Finsterweiling am 23.06.2007.

 

Jahr 2008:

  • In diesem Jahr waren es 46 Einsätze.
  • Am 12.12.  wurden 60 Rauchmeldern an junge Familien mit neugeborenen Kindern aus der Gemeinde Velburg übergeben. Gesponsert wurde diese von einem  Elektrogroßhändler aus der Oberpfalz.
  • Am 4. Mai war der Florianstag des Landkreises Neumarkt mit 150 Fahnen und ca. 1000 Feuerwehrkameraden in Velburg.

 

Jahr 2009:

  • In diesem Jahr waren es 46 Einsätze.
  • Am 24. Juli war das Patenbitten mit der FFW Lengenfeld am Stadtplatz in Velburg. Die Lengenfelder mussten verschiedene Aufgaben bewältigen, bevor wir die Patenschaft übernahmen. Als Ehrengäste konnten wir den obersten Feuerwehrler Bayerns Innenminister Hermann, MdB Alois Karl und MdL Albert Füracker begrüßen. Natürlich auch Bürgermeister Kraus mit seinen Stadträten und die Feuerwehrführung des Landkreises Neumarkt. Danach war ein gemütliches Beisammensein im Feuerwehrhaus Velburg mit Musik.

 

Jahr 2010:

  • In diesem Jahr waren es 81 Einsätze.
  • Vom 18.-20.06. waren wir der Patenverein beim 125. jährigen Gründungsfest der FFW Lengenfeld. Beim Jubelfest marschierten wir mit insg. 108 Feuerwehrlern beim wunderschönen Festzug mit.
  • Vom 25.-27.06. die 600 Jahrfeier der Stadt Velburg. Die Feuerwehr beteiligte sich mit einen Stand am Stadtplatz, 14 Jungfeuerwehrler bildeten an den 3 Tagen die Stadt-wache, sie zogen in der ganzen Stadt umher. Am Festzug beteiligten wir uns mit alten Uniformen, der Handspritze, gezogen von zwei Pferden und dem Schlauchwagen.
  • Das nächste große Ereignis war der große Zapfenstreich mit der Stadtkapelle Velburg und dem Spielmannszug Lupburg am Stadtplatz.
  • Am 10.10. wurde der Kastanienbaum, Patengeschenk von der FFW Lengenfeld, am Feuerwehrhaus Velburg gepflanzt.

 

Jahr 2011:

  • In diesem Jahr waren es 91 Einsätze.
  • Seit diesem Jahr ist die Freiwillige Feuerwehr Velburg ein gemeinnütziger Verein.
  • Am 14.08. wurde im Rahmen des Kinder- und Jugendtag am Feuerwehrhaus 25 Jahre Feuerwehrjugend Velburg gefeiert, dazu wurde der angefertigte Jugendwimpel gesegnet und die eigens angefertigte Festschrift verkauft.

 

Jahr 2012:

  • In diesem Jahr waren es 60 Einsätze.
  • Im Dezember wurden wir zu einen Kutschenunfall mit mehr als 20 verletzten Personen Zwischen Velburg und Lengenfeld gerufen
  • Am 04. Mai fuhr eine größere Abordnung mit dem Bus zu unserer Partnerwehr nach Grein zum Florianstag.
  • Beim Empfang der Thüringer Ministerpräsidentin Fr. Lieberknecht am 28. Juni und Ministerpräsidenten a.D. Hr. Beckstein am 26. September war auch eine Abordnung der FFW Velburg anwesend.
  • Am 20.10.2012 konnten wir eine große Abordnung unserer Partnerwehr aus Grein sehr herzlich begrüßen. Wir besichtigten den Truppenübungsplatz Hohenfels. Eine Festschrift 37 Jahre Partnerschaft Grein – Velburg wurde überreicht.
 

Jahr 2013:

  • In diesem Jahr waren es 97 Einsätze, es waren so viele wegen der Unwetter im Sommer.
  • Einer unter den vielen Einsätzen: Wir stellten 1 Tag 8 Mann für das Hilfeleistungskontingent nach Bad Gögging ab. Es musste ein Damm gesichert und aufgestockt werden.
  • Am 28 April war die Primiz unseres Neupriesters Markus Müller an der Stadtpfarrkirche. Die FFW Velburg nahm mit der Fahne und einer großen Abordnung teil.
  • Am 05.06.2013 wurde der Festausschuss für unser 150. jähriges Fest gegründet.

 

Jahr 2014:

  • In diesem Jahr waren es 60 Einsätze.
  • Ein nicht alltäglicher Einsatz:
    Am Samstag, 17.05.2014 wurde der APS Parsberg um 04.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Velburg und Neumarkt-Ost ein Verkehrsunfall gemeldet, bei dem ein ungarischer Reisebus auf einen Lkw aufgefahren war. Bei dem Reisebus handelte es sich um eine ungarische Schülergruppe, die mit 48 Schülern und Lehrern unterwegs zu einem Ausflug nach England waren.  Zum Glück wurde niemand verletzt. Der ungarische Bus jedoch war nicht mehr fahrbereit, so dass die Reisegruppe mit Mannschaftsbussen der Feuerwehr und der Polizei zum Feuerwehrhaus Velburg gebracht wurde. Dort übernahm die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Sanitätszug des BRK die Versorgung und Verpflegung der Schüler und der Lehrer.. Um die Zeit zu überbrücken, organisierte die Feuerwehr Velburg eine Stadtführung. Letztendlich konnte die Reisegruppe gegen 12.30 Uhr Velburg in Richtung England verlassen.
  • Seit dem 17.06. sind wir im Vereinsregister am Amtsgericht Nürnberg eingetragen, “Freiwillige Feuerwehr Velburg e.V.“.
  • Am 13. – 14.09. besuchten wir mit 25 Mitgliedern unserer Feuerwehr zu unserer Partnerwehr nach Grein in Oberösterreich.
  • "Verpuffung im Heizraum der Mittelschule Velburg - Gebäude verraucht" war der Übungsauftrag bei der Abschlussübung zur Brandschutzwoche im Gemeindebereich Velburg. Insgesamt waren 180 Personen an der Übung beteiligt. Zum Einsatz kamen auch 4 Hunde der Rettungshundestaffel Neumarkt. Das THW Parsberg leuchtete die Einsatzstelle großräumig aus und verpflegte nach dem Einsatz alle Beteiligten mit einem köstlichen Gericht aus der Gulaschkanone.

 

Jahr 2015:

  • In diesem Jahr waren es 92 Einsätze.
  • Am 30. Mai konnten wir gleich vier große Festivitäten begehen: 40 Jahre Partnerschaft mit der FFW Grein, die Segnung und Indienststellung unseres neuen GW L 2, die Einweihung unseres Vorplatzes vorm Gerätehaus samt Statue des hl. Florians und den 50. Geburtstag unseres alten Tankers Magirus Deutz.
  • Die Kameraden aus Grein trafen am Samstagmittag in Velburg ein.
  • Am 19. September hatten wir das Patenbitten mit der FFW Oberweiling am Stadtplatz.
  • Am 9. Oktober hatten wir das zweite Patenbitten dieses Jahres und zwar mit der Ronsoldner Feuerwehr.
  • „Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 – 6 Personen eingeklemmt“. Wir betreuten die verletzten Personen und kümmerten uns unter anderem um die Landeplätze für 3 Rettungshubschrauber.

 

Jahr 2016:

  • In diesem Jahr waren es 108 Einsätze.
  • 10.-12.06.2016 125. jähriges Gründungsfest der FFW Ronsolden, hier waren wir der Patenverein, am Samstag zur Festeröffnung, Patengeschenkübergabe  und Bieranstich waren wir mit 70 Festdamen, FFW Damen und Herren vertreten. Am Sonntag zum Fest waren wir mit 77 Mitgliedern angereist, in Velburg war kein Feuerwehrler mehr.
  • 24.-26.06.2016 125. jähriges Gründungsfest der FFW Oberweiling, hier waren wir auch der Patenverein, am Samstag zur Patengeschenkübergabe  und Bieranstich waren wir mit 54 Festdamen, FFW Damen und Herren vertreten. Am Sonntag waren wir mit 78 Mitgliedern zum Festgottesdienst und nachmittags zum Festzug gekommen.
  • Am 22. Juli fuhren wir  abends mit einem Bus nach Oberwiesenacker um bei der FFW Oberwiesenacker zu bitten. Mit der Stadtkapelle, Leiterwagen, Festdamen und ca. 40 Feuerwehrdamen und -herren zogen wir vom Feuerwehrhaus zum Kirchenvorplatz, hier erwarteten uns schon die Schirmherren und die Feuerwehr Oberwiesenacker. Sie machten es uns nicht leicht.  Gemeinsam marschierten wir mit der Stadtkapelle zum FFW Haus und die die Patenübernahme wurde zünftig gefeiert.
  • Beim Volksfestzug in Neumarkt am 14. August haben wir mitgemacht. Die ganzen Festdamen, ca. 20 Kameradinnen und Kameraden und unser alter Magirus als Werbeträger für unser Jubiläum waren mit dabei.
  • Am 7. Oktober kam dann die FFW Oberwiesenacker nach Velburg, um uns um die Übernahme der Patenschaft zu bitten. Sie zogen mit der Stadtkapelle zum Stadtplatz und wurden von den Schirmherren Landrat Willibald Gailler und unseren 1. Bürgermeister Bernhard Kraus, der Feuerwehr Velburg und vielen Zuschauern erwartet. Die Feuerwehrler und die Festdamen mussten verschiedene Aufgaben erledigen. Gemeinsam zogen wir zum Feuerwehrhaus und feierten bei Musik einen gemütlichen Kameradschaftsabend.

 

Jahr 2017:

  • In diesem Jahr waren es 91 Einsätze.
  • Hervorzuheben ist der Brand der Hackschnitzelanlage bei der Trocknungsgesellschaft in Lengenfeld am 24. November, sowie Übungen mit dem THW, der Rettungshundestaffel und dem BRK.
  • Vom 19.-21 Mai war das 125. jährige Gründungsfest der FFW Oberwiesenacker, am Sonntag beim Jubiläumsfesttag waren wir mit 82 Damen und Herren anwesend.
  • Am 1. Dezember war dann eine Besichtigung der Brauerei Gutmann in Titting.
  • Am 13. Dezember 2017 übergaben wir mit der FFW Oberwiesenacker jeweils 500.- € an die Kinderstiftung Kuno in Regensburg und an die Krebshilfe. Beide Vereine verzichteten auf ein Patengeschenk, sowie an die Erinnerungsgeschenke für die teilnehmenden Vereine. Die beiden Velburger Kindergärten erhalten im Frühjahr noch eine Spende.

 

150-jähriges Gründungsfest im Jahr 2017:

  • Vom 08.06. – 11.06.2017 feierten wir das 150. jährige Gründungsfest. Begonnen heben wir am Donnerstag mit nicht mit den Pfalzgrafen, wie geplant, hier wurde ein Bandmitglied krank, sondern mit den „Gaudi Nudln“ aus Berngau. Es war eine super Stimmung, für die auch Schön Anton aus Krappenhofen, dem Oberpfälzer Witzekönig, sorgte.
    In der Bar war das Motto „90er Party - die Partygäste wurden in eine Zeitreise versetzt.
  • Freitag: „Die Union“ aus dem Nürnberger Raum. Bei schönem Wetter war das Zelt voll. Die Bar hatte das Motto: Beach Party. Die Bar wurde mit Quartssand gefüllt, Planschbecken und Schlauchboot waren auch vorhanden. Eine fetzen Gaudi.
  • Samstag: Es spielten die „Donnaweda“ und die Jung-Velburger Feuerwehrkapelln hatte seinen Auftritt, sowie war die Überreichung der Patengeschenke und der Bieranstich durch die Schirmherren. Die Bar hatte das Motto „Status 6“, das heißt "nicht einsatzbereit" abgemeldet. Das Festzelt und die Bar waren bis zum letzten Platz gefüllt.
  • Dann der Festsonntag mit Weckruf durch die Stadtkapelle, abholen der Festdamen, Patenvereine und Ehrengäste, Weißwurstfrühstück, Totengedenken am Stadtplatz, Festgottesdienst und feierlicher Festumzug durch die Stadt Velburg angeführt von unserer Festkapelle der Stadtkapelle Velburg. Zum Festzug hatten wir 10 Kapellen, es kamen 133 Vereine(auch aus der Schweiz, Grein, Heidelberg und Egglkofen) mit 2413 Personen und 351 Festdamen. Der Zug war ca. 3 km lang. Torten und Kuchen hatten wir am Sonntag über 120 Stck. Am Festplatz waren am Nachmittag über 4000 Personen anzutreffen, wir haben 5 Bier- und Weizenzapfstellen, sowie das Weinzelt war immer voll. An den vier Tagen war das Zelt immer voll, der Himmel strahlte Weiß-Blau –die Farben unserer Heimat, dem Land der Bayern, alle Leute kamen zu uns und waren gut drauf.
  • Wir hatten 25 hübsche Festdamen und zwei Managerinnen: